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Das Zahnen ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von Babys und kann für Eltern oft eine schwierige Zeit sein. Wenn Sie den Prozess verstehen, die Symptome erkennen und wissen, wie Sie Linderung verschaffen können, wird diese Zeit für Sie und Ihr Baby angenehmer. Dieser Leitfaden behandelt alle wichtigen Aspekte des Zahnens bei Babys, von der Erkennung der Symptome bis zur Pflege der kostbaren neuen Zähne.
Das Erkennen der Symptome des Zahnens kann Ihnen helfen, sich auf die Bedürfnisse Ihres Babys vorzubereiten und darauf einzugehen. Häufige Anzeichen für das Zahnen bei Babys sind:
Zahnungsbeschwerden können manchmal mit Anzeichen einer Ohrenentzündung verwechselt werden, da beide Erkrankungen Unwohlsein und Reizbarkeit verursachen können. Es gibt jedoch einige Unterschiede. Das Ziehen am Ohr im Zusammenhang mit dem Zahnen ist in der Regel mild und von kurzer Dauer, während eine Ohrenentzündung typischerweise mit anhaltendem Ziehen am Ohr einhergeht und oft mit lang anhaltendem Weinen verbunden ist. Das mit dem Zahnen verbundene Fieber ist in der Regel mild, während Ohrenentzündungen eher zu höherem, anhaltendem Fieber führen. Eine verstopfte Nase ist ein häufiges Anzeichen für eine Ohrenentzündung, tritt jedoch bei zahnenden Babys selten auf. Wenn sich Ihr Baby besonders unwohl fühlt oder die Symptome anhalten, sollten Sie einen Kinderarzt konsultieren, um eine genaue Diagnose zu erhalten.
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Das Zahnen verläuft in verschiedenen Phasen, während die Zähne Ihres Babys im Laufe der Zeit durchbrechen. In den ersten Monaten (0–3 Monate) beginnen Babys, ihren Mund zu erkunden, obwohl noch keine Zähne zu sehen sind. Die ersten Zähne, in der Regel die unteren Frontzähne (mittlere Schneidezähne), brechen meist im Alter von 4 bis 7 Monaten durch. Im Alter von 8 bis 16 Monaten kommen mehrere weitere Zähne zum Vorschein, darunter die oberen Schneidezähne und Backenzähne, was zu erhöhten Beschwerden führen kann. Schließlich erscheinen zwischen 20 und 30 Monaten die zweiten Backenzähne, wodurch das vollständige Gebiss mit 20 Milchzähnen vervollständigt wird. Jede Phase bringt einzigartige Herausforderungen mit sich, aber wenn Sie wissen, was Sie erwartet, können Sie sich besser auf die Bedürfnisse Ihres Babys vorbereiten und darauf eingehen.
Lindern Sie die Beschwerden Ihres Babys beim Zahnen mit einer Kombination aus sicheren und wirksamen Methoden. Zahnungsspielzeug aus festem Gummi kann helfen, da das Kauen darauf den Druck auf das Zahnfleisch lindert. Eine kalte Kompresse, z. B. ein gekühlter Waschlappen, kann das Zahnfleisch betäuben und Entzündungen reduzieren. Das sanfte Massieren des Zahnfleisches Ihres Babys mit einem sauberen Finger kann vorübergehend Linderung verschaffen, während gekühlte, weiche Lebensmittel wie Joghurt oder Apfelmus das Zahnfleisch beruhigen und mit Nährstoffen versorgen. Ihr Baby zum Spielen anzuregen oder ihm etwas vorzusingen, um es von den Beschwerden abzulenken, kann ebenfalls eine wirksame Methode sein, um es in dieser schwierigen Zeit zu beruhigen.
Für Eltern, die nach ganzheitlichen Lösungen suchen, können diese natürlichen Heilmittel Linderung verschaffen:
Zwar können viele Mittel Linderung verschaffen, doch sollten einige Behandlungen aus Sicherheitsgründen vermieden werden. Produkte, die Benzocain oder Lidocain enthalten, werden nicht empfohlen, da sie ernsthafte Gesundheitsrisiken für Säuglinge darstellen können. Frei verkäufliche Zahntabletten wurden wegen des Gehalts an unsicheren Inhaltsstoffen wie Belladonna beanstandet. Das Einfrieren von Beißspielzeug mag zwar eine gute Idee sein, doch können extrem kalte Gegenstände das empfindliche Zahnfleischgewebe schädigen. Eltern sollten auch keine Lösungen auf Honig- oder Alkoholbasis verabreichen, da diese für Säuglinge unsicher sind. Die wirksamste Methode, um sicherzustellen, dass Ihr Baby während des Zahnens keine Beschwerden hat, ist die Verwendung von sicheren und wissenschaftlich fundierten Methoden.
Die Pflege der Zähne Ihres Babys, sobald diese zu wachsen beginnen, ist entscheidend für die Entwicklung guter Mundhygienegewohnheiten. Sie können die ersten Zähne Ihres Babys mit einem weichen, feuchten Tuch reinigen, um nach dem Stillen Milchreste oder Speisereste zu entfernen. Sobald weitere Zähne zu wachsen beginnen, sollten Sie zu einer Zahnbürste mit weichen Borsten wechseln und Ihrem Baby ab einem Alter von einem Jahr eine kleine Menge Fluorid-Zahnpasta geben. Vermeiden Sie es, Ihr Baby mit einer Flasche einschlafen zu lassen, da längerer Kontakt mit Milch oder Saft zu Karies führen kann. Eine zahnärztliche Untersuchung vor dem ersten Geburtstag Ihres Babys ist eine hervorragende Möglichkeit, um sicherzustellen, dass sich seine Zähne und sein Zahnfleisch richtig entwickeln. Die Einschränkung zuckerhaltiger Snacks und Getränke kann ebenfalls die Zähne Ihres Babys schützen und Karies vorbeugen.

Besonderer Hinweis: Unsere Behandlungen werden von Gesundheitseinrichtungen durchgeführt, die über eine Zulassung für Gesundheitstourismus verfügen.
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